Wir

Du willst wissen, wie alles begann? Im strömenden Regen auf dem Campingplatz, lag ich in unserem Zelt auf einem Boden, der zunehmend weich und feucht wurde. Die Kälte kroch von unten durch die Matratze, welche gleichzeitig Luft verlor. Alle froren und von oben kam durch den dünnen Zeltstoff ein feiner Staubnebel vom Regen hindurch. Nebenan hatte es sich Michael mit seiner Tochter in seinem T5 Bulli mit Aufstelldach bei  Märchenbuch und Tee gemütlich gemacht, leise Musik klang durch den Dauerregen. Die Krönung war dann die Erkenntnis, dass auch das Vordach des Zeltes eine Fehlkonstruktion war (ein Tunnelzelt), schon beim Öffnen des Reißverschlusses war ich nass. In diesem Augenblick dachte ich, man müsste ein Zelt haben, das nach oben absolut dicht und sicher ist und mit dem man nicht in dem wegschwimmenden Matsch liegt, wenn es hart auf hart kommt. Etwas, wo man trocken bleibt (oder bei Sonne Schatten findet).

Die Idee mit einem Trampolingestell wurde schnell verworfen. Ein Bulli sollte es auch nicht sein, denn wir hatten ja ein Auto und das reicht uns aus. Und so war der Wunsch nach einem flexiblen Anhänger geboren, der mir das ganze Jahr hindurch gute Dienste leisten sollte, nicht nur auf Reisen sondern auch, wenn ich mal etwas zu transportieren habe. Möglichst platzsparend, garagentauglich, einfach spartanisch und leicht. Trotz intensiver Recherche konnte ich jedoch keinen passenden Anhänger finden. Klar, es gibt eine Reihe von sogenannten Teardrop-Anhängern, aber die fand ich für meine Anforderungen unpraktisch und ehrlich gesagt auch zu luxuriös und letztlich ganz schön teuer. Ich entschloss mich, einen Hänger zu bauen, der genau meinen Vorstellungen entsprach. Der Prototyp war nach dem folgenden Winter fertig und wurde 2 Jahre lang intensiv getestet. Bis auf wenige technische Feinheiten bestand er die Feuertaufe mit Bravour.

to be continued…